Zukunft. Zusammen.

Als CSU Kirchheim-Heimstetten ist es unser Anspruch, Zukunft zu gestalten. Wir setzten uns dafür ein, dass unsere Heimat lebenswert bleibt – für alle die heute schon hier wohnen und für alle, die neu zu uns ziehen und hier heimisch werden wollen.

In den letzten zehn Jahren wurden zahlreiche Projekte in unsere Gemeinde angestoßen. Die CSU vor Ort war hier mit unserem langjährigen ersten Bürgermeister und jetzigen Landtagsabgeordneten Maximilian Böltl MdL die treibende Kraft. Unser Anspruch für die nächste Gemeinderatsperiode ist es, die Ortsentwicklung weiter aktiv zu gestalten und das Großprojekt „Kirchheim 2030“ erfolgreich abzuschließen.

Unser Versprechen: Wir gestalten Kirchheim-Heimstetten als starke, lebenswerte Gemeinde mit klaren Werten, neuen Ideen und Herz für die Menschen. Dafür setzen wir uns in den nächsten Jahren ein.

Wir setzten uns dafür ein, dass unsere Gemeinde weiterhin ein Ort bleibt, an dem Alle, ob Jung, Alt, Familien, Alleinstehende gut leben können. Die Schaffung von bezahlbaten Wohnraum ist und bleibt ein zentrales Ziel der CSU. So ist es in den letzten zehn Jahren gelungen, den Bestand an gemeindeeigenen Wohnungen fast zu vervierfachen.

In unserer Gemeinde werden aktuell über 1.200 Kindern in Kinderkrippen, Kindergarten, Hort und Mittagsbetreuung betreut. Seit 2014 wurde massiv in den Ausbau der Kinderbetreuungsplätze investiert – neu entstanden sind u. a. das Haus für Kinder I und II.  In Summe sind 400 neue Betreuungsplätze entstanden. Wir haben damit vor Ort ein ausreichendes Raumangebot für die Betreuung unserer Jüngsten.

Um eine verlässliche Betreuung sicherzustellen, haben wir auch Kita-Springerinnen seitens der Gemeinde angestellt. Eine freiwillige Leistung an der wir als CSU festhalten wollen. Die Kita-Springerinnen haben sich bewährt, um Betreuungsengpässe bei Krankheit etc. in den Einrichtungen abzufedern.

Zuletzt wurden im Gemeinderat Anpassungen bei den Elterngebühren beschlossen. Trotz der Erhöhungen liegt Kirchheim bei den Gebühren immer noch im Mittelfeld im Landkreisvergleich. Perspektivisch treten wir für die Kopplung der Elterngebühren an einen Preisindex ein, um die Planbarkeit und Transparenz zu stärken. Außer Frage steht, dass soziale Härten vermieden werden müssen und diejenigen zielgerichtet unterstützt werden, die die Elterngebühren nicht aus eigener Kraft tragen können.

Trotz des Zuzugs vieler junger Familien in unsere Gemeinde, macht auch vor Kirchheim der demografische Wandel nicht halt. Wir altern und damit rückt auch immer stärker die Frage, wie wir im Alter Leben und Wohnen in den Fokus.

Als CSU sind wir offen für neue Wohnformen im Alter. Ob Demenz-WG, genossenschaftliches Wohnen oder Wohnen für Hilfe: als CSU wollen wir den demografischen Wandel in unserer Gemeinde aktiv gestalten.

Bereits beschlossen ist der Ausbau des Betreuten Wohnens. Wichtig ist, nun zeitnah die Erweiterung der stationären Pflege anzugehen. Wir schätzen unser Collegium. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben aber gezeigt, dass wir als Gemeinde nicht der bessere Betreiber sind. Um eine optimale Versorgungsqualität unser Pflegebedürftigen sicherzustellen, ist unser Haus zu klein. Ein größerer Betreiber hat die Möglichkeit, einen Springer-Pool aufzubauen, effizienter Personal anzuwerben und kann zudem größere Spielräume bei den Pflegesatzverhandlungen mit den Pflegekassen geltend machen. Aus diesem Grund treten wir dafür ein, einen neuen Betreiber für das Collegium zu finden.

Als Kommune wollen wir an den Punkten in der Seniorenarbeit ansetzen, an denen wir einen Mehrwert schaffen können. Wir wollen prüfen, ob bestehende Förderprogramme des Freistaats Bayern (z. B. GutePflege) genutzt werden können, um die pflegerische Versorgung im Quartier zu stärken. Optionen wie eine weitere Tagespflege – z. B. im Ortsteil Kirchheim oder eine Community Nurse sind Ansätze, die wir weiterverfolgen wollen.

Damit sich alle Generationen am Ort sicher fühlen, werden wir uns als CSU – in Abstimmung mit den Gemeinden Aschheim und Feldkirchen – für eine weitere Polizeistation in unserer Region einsetzen. Die Statistik der Polizeiinspektion Haar zeigt zwar, dass wir in unserer Gemeinde unterdurchschnittlich in der Kriminalstatistik abscheiden, aber der Zuzug in unsere Gemeinde – sowie in die Nachbargemeinde – und die ohnehin schon hohe Auslastung der Polizeiinspektion Haar sprechen für eine zusätzliche Präsenz der Polizei am Ort.

Unser Vereinsleben prägt die Identität und den Zusammenhalt vor Ort. Wir wollen unsere Vereine stärken, auch damit die Integration unsere Neubürger gelingt. Die Kürzungen bei der Vereinsförderung sind äußerst schmerzhaft und dürfen nicht zum Dauerzustand werden.

Als CSU ist es unser Anspruch auf Augenhöhe mit den Vereinen zu sprechen und die bestmögliche Unterstützung durch die Gemeinde zu ermöglichen.

Neben finanziellen Faktoren gibt es hier viele weitere Ansatzpunkte. Wir setzen uns für einen regelmäßigen Austausch der Vereine mit der Verwaltung ein und unterstützen die Gründung eines Vereinskartells. Gerade mit Blick auf die wachsenden Anforderungen an Sicherheitskonzepte bei Veranstaltungen gilt es als Verwaltung gemeinsam mit den Vereinen Konzepte zu erarbeiten, die finanzierbar und pragmatisch umsetzbar sind. Als CSU Kirchheim setzten wir uns dafür ein, die Anschaffung von eventuellen Barrikaden etc. zusammen mit unseren Nachbargemeinde auszuloten, um die Kosten auf mehrere Schultern zu verteilen.

Mit dem Ortspark und dem Parkpavillon haben wir die die Möglichkeit, unser Kulturprogramm auszuweiten und neu auszurichten. Neben namhaften Künstlern wollen wir aber gezielt auch Kulturschaffenden vor Ort die Chance geben sich zu präsentieren und unser Kultur- und Musikprogramm zu bereichern.

Solide und verlässliche Gewerbesteuereinnahmen sind die Grundvoraussetzung für einen ausgeglichenen Haushalt der Gemeinde. Seit 2014 ist ein Plus von fast fünf Millionen Euro bei den Gewerbesteuereinnahmen zu verzeichnen. Dank der Vielfalt in unserer Gewerbestruktur, haben auch die konjunkturellen Schwächeperioden bei uns zu keinen erheblichen Steuereinbußen geführt. Mit der Überplanung des Gewerbegebiets Kirchheim zum Campus Kirchheim wurden weitere wichtige Schritte eingeleitet, um bestehende Unternehmen am Ort zu halten und neues Gewerbe anzusiedeln.

Im nächsten Schritt muss nun der Campus Heimstetten entwickelt werden. Wir setzen uns dafür ein – in enger Absprache mit den Gemeinden Aschheim und Feldkirchen – zu prüfen, inwieweit durch eine Verlängerung der B 471 neu als Autobahnparallele die Erschließung des Areals Campus Heimstetten verbessert werden kann. Ziel ist es mehr Spielräume für Unternehmensansiedlungen und hochwertige Arbeitsplätze am Ort zu schaffen.

Durch den Aufbau eines Unternehmensnetzwerk, wollen wir den Austausch von Unternehmen und Gewerbetreibenden am Ort untereinander und mit der Verwaltung stärken. Ziel ist es, rechtzeitig auf Anregungen, Probleme und Wünsche der Wirtschaft am Ort zu reagieren und Unternehmen hier zu halten.

Der Ausweisung neuer Gewerbeflächen stehen wir offen gegenüber und befürworten, dass in den Dialog mit Grundstückseigentümern eingetreten wird. Wir sehen das als ersten Schritt in Standortmarketing, dass sich vorausschauend auf potenzielle Anfragen von Unternehmensansiedlungen vorbereitet.

Als CSU stehen wir zu der Notwendigkeit zur Haushaltskonsolidierung. Auf unserer Betreiben hin, wurde eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe unter der Leitung unseres Gemeinderats Dr. Johann Hausladen eingesetzt.  Auch nach der Kommunalwahl wollen wir diese Arbeitsgruppe fortsetzen.

Anspruch der CSU ist eine Haushaltskonsolidierung mit Maß und Mitte. Einschnitte sind nötig, wir müssen diese aber fair verteilen und an dort ansetzen, wo ein echter Hebel besteht. Einem „Kaputtsparen“ treten wir entschieden entgegen. Das gilt insbesondere auch für die Unterstützung der Vereine. Wir dürfen nicht den Verlust der Vereinsvielfalt an unserem Ort riskieren, sonst drohen erhebliche Folgeschäden für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Den eingeschlagenen Weg zur Verwaltungsdigitalisierung unterstützen wir vollumfänglich. Gleichzeitig werden manche Verwaltungsprozesse immer den persönlichen Kontakt erfordern. Wir wollen daher prüfen, ob z. B. einmal monatlich eine Samstagsöffnung des Einwohnermeldeamts möglich ist, um Berufstätigen entgegenzukommen.

Wir treten zudem ein, Bürgeranfragen an die Verwaltung in einem Customer-Relationship-Management System zu erfassen, um die zügige Bearbeitung abteilungsübergreifend sicherzustellen.

Eine erfolgreiche Nachhaltigkeitstransformation setzt auf lokaler Ebene an. Wir wollen Kirchheim zu einer nachhaltige Kommune entwickeln. Unser Ortspark ist nicht nur Begegnungsstätte, sondern auch ein entscheidender Schritt, zu Klimafolgenanpassungen und Artenschutz. Als CSU setzen wir uns auch in Zukunft dafür ein, die Klimaresilienz unserer Gemeinde zu stärken.

Für die künftige städtebauliche Entwicklung unserer Gemeinde setzen wir uns gezielt für die Nachverdichtung und ein geringstmögliche Versiegelung ein. Den eingeschlagenen Kurs, auf den gemeindeeigenen Dächern PV-Anlage zu installieren, setzen wir fort. 

Ein zentraler Aspekt der Nachhaltigkeitstransformation ist die Mobilität. Im Zuge von Kirchheim 2030 haben wir konsequent den Ausbau von Fahrradwegen vorangebracht und schaffen so Anreize auf weniger innergemeindlichen Auto-Individualverkehr. Auch mit Blick auf die ÖPNV-Anbindung konnten wichtige zusätzliche Busverbindungen geschaffen werden. Hier werden wir – im engen Austausch mit unseren Nachbargemeinde und dem Landkreis – weiter darauf hinarbeiten, die Anbindung an den ÖPNV in unserer Region zu stärken und weiterzuentwickeln. Wir setzen uns dafür ein, dass eine entsprechende Machbarkeitsstudie z. B. zur Verlängerung der U 2 bis nach Kirchheim in Auftrag gegeben werden.

Da in vielen unserer Siedlungen die Parksituation angespannt ist – z. B. durch abgestellte Anhänger – wollen wir auslosten, ob eine Parkraumbewirtschaftung mit Lizenzen oder ähnlichen in Kirchheim umgesetzt werden kann.

Die Entscheidung die Erdwärme unter unseren Gemeinden zur Fernwärmeversorgung für die Bürgerinnen und Bürger zu nutzen, war richtig, da sie grundlastfähig und erneuerbar ist.

Damit die AFK-Geothermie wieder in der Lage ist, die Kunden ganzjährig nur unter Verwendung untergeordneter Teile fossiler Energie zu versorgen, setzen wir uns zusammen mit den CSU-Ortsverbänden in Aschheim und Feldkirchen, so schnell wie möglich die nächsten Förderbohrungen durchzuführen. Damit senkt die AFK ihre Abhängigkeit von Gas und die Arbeitspreise können wieder nachhaltig stabilisiert werden.

Die Fernwärmepreise sollen im Gebäudebestand langfristig im Vollkostenvergleich attraktiv und bezahlbar sein. Bedingung dafür muss sein, dass sich die AFK betriebswirtschaftlich und strukturell so aufstellt, dass sie dazu in der Lage ist, ohne die Gemeindehaushalte und damit auch Bürger ohne Fernwärmeanschluss über Gebühr zu belasten.

Zudem setzen wir uns dafür ein, weitere innovative und erneuerbare Wärmequellen, wie Abwärme oder Großwärmepumpen in das Wärmekonzept miteinzubeziehen.